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<pre>Beim vorab anzustellenden Vergleich der Muskeln dürften den Gästen nichtsdestotrotz die besseren Argumente sicher sein. Da Bayer mittlerweile seit elf Ligaspielen ungeschlagen ist, nahm der Verein vor wenigen Tagen erstmals seit anderthalb Jahren wieder eine Top-4-Platzierung in Besitz.  <p> Neben den Dortmundern konnten nur die Bayern, der Hamburger SV und Hannover 96 die ersten beiden Spiele für sich entscheiden. Die Borussen liegen dank des besseren Torverhältnisses in Führung und haben noch keinen Gegentreffer einstecken müssen.  <p>  Dem sich angesichts eines verdienten 2:0-Vorsprungs abzeichnenden Dreier stand schließlich jedoch eine ärgerlich verträumte Schlussphase im Weg. <p> Zwar hat Augsburg zuletzt zwei Spiele in Serie nicht gewonnen und Freiburg einen Lauf, aber trotzdem setzen wir auf die Heimstärke des FCA. <p>  Der eine Punkt verschafft zumindest wieder etwas Luft im Abstiegskampf. Jetzt beträgt der Vorsprung der Augsburger auf den ersten direkten Abstiegsplatz sieben Punkte und auf den Relegationsplatz fünf.  </pre>


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<pre>Während Bayer momentan den stärksten Lauf der Hinrunde für sich geltend macht, scheint die Frankfurter Erfolgssträhne an ihrem definitiven Ende angelangt zu sein.  <p> Gegen Leverkusen soll dennoch wieder auf die Erfolgsspur gewechselt werden, denn schließlich haben die Freiburger die Chance, ihre herausragende Saison mit der Teilnahme an der Europa League zu krönen. Im Heimspiel gegen die Werkself wird Streich allerdings weiterhin auf zwei seiner wichtigsten Torschützen verzichten müssen.  <p>  „Natürlich, wenn man führt, möchte man auch gewinnen. Aber man muss das ganz nüchtern betrachten und dieser Punkt geht für beide Mannschaften völlig in Ordnung. Wir sind nicht so vermessen, fahren nach Mainz und sagen: Wir hauen die Mainzer ganz leicht weg.“ <p> Da etliche Tabellennachbarn zuletzt mächtig auf die Tube drückten, wirkt diese Bilanz gleich noch ein bisschen verheerender an. Entsprechend große Probleme dürfte es den Augsburgern bereiten, den schwarzen Relegations-Peter noch an ein anderes Opfer weiterzureichen. <p>  Genau an diese jüngsten Duelle wollen die Kölner anknüpfen. Die Weste von Peter Stöger als Effzeh-Trainer gegen den HSV könnte kaum weißer sein: nach einer Nullnummer beim Debüt in der Bundesliga, konnte sich der Ã–sterreicher über zwei Siege gegen die Hamburger freuen.  </pre> 


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<pre> Frankfurt-Kapitän Alexander Meier stellte nach seinem 250. Bundesliga-Einsatz für die Eintracht enttäuscht fest: „Das ist ganz bitter. Wir sind wieder auf dem Boden der Tatsachen.“ Nach einer harten Landung.  <p> Die Devise im Abstiegskrimi ist für beide Kontrahenten gleich: Verlieren verboten! Allerdings muss sich Hannover 96 mehr fürchten, denn im Falle einer weiteren Niederlage dürften die Tage der Niedersachsen in der Bundesliga endgültig gezählt sein. Doch auch Frankfurt muss gehörig zittern.  <p>  Die Gäste aus Wolfsburg konnten die Hinrunde zwar auf Rang 7 in der Tabelle beenden, dennoch ist nicht alles Gold was glänzt. In den letzten vier Spielen in der Bundesliga-Hinrunde konnte die Elf von Dieter Hecking keinen vollen mehr Erfolg einfahren. <p>  Schalke hatte zwar sichtlich Probleme mit dem hohen Tempo der Dortmunder und geriet nach nur sieben Minuten in Rückstand. <p>  Damit wird am Freitag gegen Leipzig ein neues Gesicht auf der Betreuerbank der Niedersachsen zu sehen sein — namentlich Thomas Doll.  </pre>


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<pre> Während es für die Fohlen noch um die allerletzte Chance auf einen europäischen Bewerb geht, plagen die Wölfe schon existentiellere Sorgen. Der VfL Wolfsburg muss weiterhin um den Klassenerhalt zittern, gleich drei Mannschaften tummeln sich punktegleich um den Relegationsplatz.  <p> Dabei wird es den Adlerträgern eigentlich gar nicht gerecht, lediglich von einer „Unbezwingbarkeit“ zu sprechen: In den letzten Wochen hatte die Eintracht vielmehr ein Dreier-Abo abgeschlossen.   <p> Einschlägige Durchhalteparolen wie „Es ist Kopfsache“, „Wir dürfen nicht zusammenbrechen“ und „Wir brauchen nur noch drei Punkte“, klangen alles andere als überzeugend. Nachdem das alles nichts geholfen hat, herrscht nun richtig Panik unterm Bayer-Kreuz. <p>  Dies gilt nicht zuletzt auch deshalb, weil schon das jüngste Aufsteiger-Duell die fällige Trotzreaktion vermissen ließ. Dank der starken zweiten Halbzeit wurde dem VfB zwar völlig verdientermaßen noch ein Zähler abgeknöpft — für die erhoffte Wiedergutmachung war das 1:1 dann aber doch etwas zu dünn.  <p> Dass die Frankfurter in der ewigen Bilanz ihre Nase mit 3:1 vorne haben, tut für uns dagegen kaum etwas zur Sache. Schließlich liegen die Erfolge zu lange zurück, um Einfluss auf das nunmehrige Duell zunehmen.  </pre>


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<pre> Infolge des nach den letzten drei Pleiten zu Buche schlagenden Torverhältnisses von 0:7 ist es aktuell schon eine Herausforderung, die größte Baustelle der Eintracht auszumachen — als ernsthafte Sorgenkinder treten derzeit ganz einfach alle Mannschaftsteile in Erscheinung.  <p> Von sich fußlahmend ankündigenden Leichtgewichten wurde der amtierende Vizemeister hingegen zunehmend zum Punktelieferanten herabgestuft; in der Red Bull Arena durften sich kürzlich selbst die Tabellenletzten aus Hamburg (1:1) und Köln (1:2) munter an der Punkte-Tränke laben.  <p>  für die Breisgauer war es vielleicht die alarmierendste Nachricht des Tages, dass sich nicht einmal mehr der einzig verbliebene Torjäger dem enormen Druck gewachsen zeigte: In den vorherigen Wochen der Entbehrungen war schließlich allein auf die Treffsicherheit von Petersen verlass. <p>  Nach ein paar Anlaufschwierigkeiten — zwischenzeitlich war Schalke drei Liga-Spiele sieglos — funktioniert das bei den „Königsblauen“ schon recht gut. Seit fünf Bundesliga-Spielen ist Schalke ungeschlagen, drei davon wurden gewonnen.  <p> Elf Punkte aus den ersten fünf Spieltagen haben die Niedersachsen, die im Vorfeld bereits als Abstiegskandidat Nummer eins gehandelt worden waren, sogar auf einen Champions League-Startplatz katapultiert (4.).  </pre>


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